Im Studiengang Data Science gibt es verschiedene Lerngefässe. Zentral sind die sogenannten Portfoliomodule. In ihnen soll eine Kompetenz mit grosser Flexibilität für die Studierenden realitätsnah und handlungsorientiertund auf Wunsch über mehrere Semester hinweg erworben und durch das Vorweisen von Lernergebnissen sichtbar gemacht werden.

Dies verlangt Freiräume, während gleichzeitig eine gewisse Struktur erforderlich ist, um einerseits den Studierenden Orientierung zu geben, andererseits Vorgaben der Hochschule zu erfüllen. Es müssen also Rahmenbedingungen definiert werden, innerhalb derer der Lernweg von den Studierenden individuell bestimmt werden kann.

Die Handreichung Portfoliomodule beschreibt, wie die Dozierenden, genauer Fachexperten und Fachexpertinnen, diesen Orientierungsrahmen in ihren Modulen schaffen.

Sie gibt Hinweise zur Definition von kompetenzorientierten Lernergebnissen, dazu passenden Leistungsnachweisen und den verschiedenen Typen der zentralen angewandten Lernaufgaben im Studiengang: Mini-Challenges, Immersiv-Aufträge und Ad Hoc Aufgaben. Mini-Challenges sind realitätsnahe, anwendungsorientierte Fragestellungen, die der Aktivierung und Anregung für den Kompetenzerwerb dienen und monodisziplinär oder interdisziplinär sind. Bei Immersiv-Aufträgen leisten die Studierenden einen zusätzlichen Auftrag innerhalb einer anderen Aufgabe wie bspw einem Projekt, welches sie bereits bearbeiten, bei dem sie die gewünschte Kompetenz nachweisen können. Ad Hoc Aufgaben basieren auf direkter bi- oder multilateraler Absprache zwischen FE*in und Studierenden, die bei Bedarf mit einer Studierendenvereinbarung festgehalten werden kann.

Weiter wird definiert, was zu einem- von den Studierenden freiwillig genutzten- Unterstützungsangebot gehört. Lernmaterial wird zur Verfügung gestellt, es steht den Studierenden aber frei zu nutzen, was immer sie für die Bewältigung der angewandten Lernaufgaben benötigen. Einstiegsaufgaben dienen den Studierenden dazu, ihren Wissensstand zu überprüfen und orientieren sich an den Bloom Stufen 1 und 2. Zu den Kontaktstunden stehen die FachexpertInnen den Studierenden persönlich für Fragen und Feedback zur Verfügung. Besteht Bedarf, können sie auch für Just-In-Time-Teachings genutzt werden. Deep Dives wiederum sind geplante, halbtägige bis tätige Vertiefungen in ein bestimmtes Thema, welche ebenfalls handlungsorientiert gestaltet werden sollen.

Die gesamte Handreichung Portfoliomodulen mit allen Details kann auf der Webseite des Studiengangs abgerufen werden.